
Es ist Samstagmorgen in Berlin-Lichtenberg. Jemand schreibt in die WhatsApp-Gruppe: "Heute um 10 auf dem Platz?" Zwei Minuten später: fünf Daumen nach oben. Dann zehn.
Diese Nachricht wurde hunderte Male geschrieben. Seit 2019. Jede Woche. Manchmal mit sieben Leuten, manchmal mit zwanzig. Manchmal bei Sonnenschein, manchmal im Berliner Novemberregen.
Die Spieler kamen aus Kamerun, Nigeria, Frankreich, Marokko, Deutschland, dem Kongo und mehr als acht weiteren Ländern. Auf dem Platz gab es nur eine Sprache: Fußball.
SC Metropolis 25 wurde nicht im Büro gegründet. Er wurde auf dem Bolzplatz gegründet, Samstag für Samstag. Die offizielle Gründungsversammlung im November 2025 war nur der Moment, in dem das, was längst existierte, endlich einen Namen bekam.
Diese Geschichte ist nicht außergewöhnlich. Sie ist sehr normal — für Menschen, die Fußball lieben und sich gefunden haben. Genau das macht sie so stark.
